Mit Mausover die Portraits können Sie Gedanken der
Teilnehmer und Teilnehmerinnen abrufen.
Jetzt erst recht!
Das könnte man als
Motto über diese
Musikwoche schreiben.
Wir lassen und von
Corona die Muße und
die Musik nicht kaputt
machen. Hier wurde
etwas Positives entge-
gengesetzt und die
Isolierung war teilweise
aufgehoben.
Beim Duett ist stets zu
sehn zwei Mäuler,
welche offen stehn.
Das war mal eine ganz
neue Erfahrung. Auf sich
allein gestellt, wächst
man über sich hinaus.
Das Konzept mit den
gemischten Stimmen
und dem räumlichen
Hören war interessant.
Aber die Zeit war für
mich zu kurz, um alles
alleine zu können.
Gemeinschaft klappt
auch mit Abstand und
Maske. Die Hygiene-regeln wurde ziemlich
diszipliniert einge-
halten.
Ich war fasziniert davon,
wie so ein Vollprofi wie
Wolfgang Endrös
hemmungslos vor uns
herumtanzte und mit den
Armen fuchtelte, um uns
zu verklickern, welchen
Ausdruck er haben
wollte.
Diese Sitzordnung war
schon eine Überra-schung. Bei den großen
Entfernungen musste
man sich im Plemum
sehr konzentrieren, um
in der eigenen Stimme
zu bleiben.
Diese alte Musik aus
dem 15. Jahrhundert
hatte mal einen ganz
anderen und sehr
ungewohnten Charakter.
Die historischen
Instrumente haben das
noch verstärkt.
Ich liebe diese Epoche,
das Tänzerische, die
Commedia dell' Arte.
Diesmal saß man auch
nicht so gequetscht
und war trotzdem
zusammen.
Diesmal waren wir nur
39 Sänger - ein Drittel
der üblichen Anzahl.
Aber mehr ging eben
bei den gültigen
Abstandsregeln in der
Agora nicht. Trotzdem
habe wir das Beste
draus gemacht und ich
habe es genossen.
Wir hatten vorher schon
Sorge, dass die
Musikwoche vielleicht
nicht zustande kommt.
Umso glücklicher waren
wir, als es losging. Nicht
nur die Musik - auch das
Begleitprogramm mit
Hörbeispielen und Infos
zu den Werken und
Komponisten war
genial.
Diese Art der Musik
finde ich harmonisch
etwas langweilig. Die
Herausforderung war
eher der pünktliche
Einsatz in der
Vielstimmigkeit. Aber
das Organisation war
gut durchdacht und so
konnte ich mit ruhigem
Gewissen das Risiko
eingehen.
Diesmal musste ich
doch glatt alleine
zählen! Die nächste
Altistin saß
6 Meter neben mir und
meine Vorderfrau
sang leider nicht in
meine Richtung.
Diese Musikwoche
war ein ganz neues
Chorklangerlebnis. Man
hat wirklich mehr
Räumlichkeit
wahrgenommen. Nach
der langen Singpause
hatte ich allerdings
Schwierigkeiten, die
höheren Töne zu
erreichen.
ENDLICH
WIEDER IM CHOR
SINGEN
!!!
Super, dass es
möglich war, eine
Veranstaltung zu
konzipieren, die trotz
Corona realisiert
werden konnte.
Wir vom Orga-Team
wollten ein Zeichen
setzen: Man kann auch
in Zeiten von Corona
kulturelle Angebote
umsetzen, wenn man
das wirklich will und ein
bisschen Phantasie
walten lässt.